Informationen

Leistungen der Krankenversicherung über Haushaltshilfe

§ 38 SGB V Haushaltshilfe

(1)

Versicherte Personen erhalten eine Haushaltshilfe, wenn Ihnen wegen einer Krankenhausbehandlung oder wegen einer Leistung nach § 23 Abs.2 oder 4, §§ 24, 37, 40 oder 41 die Weiterführung des Haushaltes nicht möglich ist. 

Voraussetzung ist ferner, dass im Haushalt ein Kind lebt, das bei Beginn der Haushaltshilfe das zwölfte Lebensjahr noch nicht beendet hat oder das behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

(2)

Die Satzung soll bestimmen, dass die Krankenkasse in anderen als den in Absatz 1 genannten Fällen eine Haushaltshilfe erbringt, wenn Versicherten wegen Krankheit die Weiterführung des Haushaltes nicht möglich ist. Sie kann dabei von Absatz 1 Satz 2 abweichen sowie Umfang und Dauer der Leistung bestimmen.

(3)

Der Anspruch auf eine Haushaltshilfe besteht nur, soweit eine im Haushalt lebende Person den Haushalt nicht weiterführen kann.

(4)

Kann die Krankenkasse keine Haushaltshilfe stellen oder besteht Grund, davon abzusehen, sind den Versicherten die Kosten für eine selbstbeschaffte Haushaltshilfe in angemessener Höhe zu erstatten. Für Verwandte und Verschwägerte bis zum zweiten Grad werden keine Kosten erstattet; die Krankenkasse kann jedoch die erforderlichen Fahrtkosten und den Verdienstausfall erstatten, wenn die Erstattung in einem angemessenen Verhältnis zu den sonst für eine Einsatzkraft entstehenden Kosten steht.

(5)

Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, leisten als Zuzahlung je Kalendertag der Leistungsinanspruchnahme den sich nach § 61 Satz 1 ergebenen Betrag an die Krankenkasse. 

Leistungen der Pflegeversicherung im Überblick 

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